. . ist ein Teil der Kunst des Arbeitens (John Steinbeck). Eine Ruhepause ist also wohlverdient und sollte ungestört sein. Wer seine Ruhe im Freien genießen möchte, ohne vor unangenehmen Witterungseinflüssen wie starkem Wind, störendem Regen oder praller Sonne flüchten zu müssen, für den wird ein Strandkorb bald zum Lieblingsplatz auf der Terrasse oder im Garten.
Seit mehr als 125 Jahren bieten Strandkörbe Schutz vor Wind und Sandflug an den häufig sturmgepeitschten Stränden der Ost- und Nordsee. Mittlerweile halten diese speziellen Sitzmöbel auf Grund ihrer vielen Vorteile auch Einzug in viele private Gärten, wo sie nicht nur als ein praktisches Wohnutensil, sondern auch als optischer Aufputz dienen. Grundsätzlich werden nach Herkunft zwei verschiedene Formen von Strandkörben unterschieden. Die Ostseeform zeigt gerundete, geschwungene Linien, die Nordseeform schnörkellose, geradlinige Ecken und Kanten. Die Körbe wurden ursprünglich aus Naturrohr geflochten, aber auch Strandkörbe aus Rattan oder Kunststoffgeflechten haben sich bewährt. Je nach individuellen Erfordernissen kann Zwischen Ein- oder Zweisitzer und Halb- oder Ganzlieger gewählt werden. Das Design und die Farben der Polsterungen und der Schattenmarkisen sind vielfältig und setzen dem persönlichen Geschmack kaum Grenzen, wenn sich der traditionelle Strandkorb auch meist im klassischen Streifenbezug zeigt. Kleine, ausklappbare Abstelltische, bequeme Armlehnen und ausziehbare Fußbänke bieten zusätzlichen Komfort und machen den Strandkorb zum unverzichtbaren Freizeitmöbel. Ein Strandkorb bietet eine vor Wind und fremden Blicken geschützte Wohlfühloase im Garten, in der der Benützer bei der ungestörten Lektüre eines guten Buches ebenso Kraft auftanken kann wie beim entspannten Relaxen oder dem wohlverdientem Schläfchen, denn nur dort, wo alle Gedanken zur Ruhe kommen, bleibt die Kraft des Bewusstseins zurück.