Wer an schönen sonnigen Tagen durch die Stadt spaziert, der weiß eine kleine Rast in einem gemütlichen Straßencafé zu schätzen. Damit aber bei dem schönen Wetter die Sonne nicht doch noch zu einer Belastung wird, gibt es in solchen Cafés meist wunderschöne Markisen, die den Gästen nach Bedarf Schatten bietet. Was im Straßencafé funktioniert, kann man sich aber auch zu Hause zu Nutzen machen.
Wer sich bei seinem eigenen Haus eine Terrasse anlegt, der möchte bestimmt auch mal ein schattiges Plätzchen auf dieser genießen. Natürlich könnte man dafür zu einem Sonnenschirm greifen doch die Fläche, die dann im Schatten liegt, ist verhältnismäßig klein. Da man eine Terrasse meist auf der Sonnenseite baut liegt es nahe, dass man an Stelle des Sonnenschirmes eine Markise benutzt. In den meisten Fällen verwendet man eine so genannte Gelenkarmmarkise. Bei einer solchen Markise ist der Grundträger mit der eingefahrenen Markise platzsparend an der Hauswand befestigt. Mechanisch, mit Hilfe einer Kurbel, oder elektrisch wird dann die Markise über die Gelenkarme ausgefahren. Eine Markise dieser Bauart bietet natürlich einer viel größeren Fläche Schatten, als dies ein Sonnenschirm je könnte.
Markisen können in ihrer Bauart aber auch unterschiedlich ausfallen. Es gibt Markisen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit einfach nur senkrecht nach unten fallen und so für Räume einen Schutz vor der Sonne bieten. Sie werden zumeist am Fenster angebracht und sind nicht so großflächig, wie eben die Gelenkarmmarkisen. Streng genommen kann man selbst ein einfaches Sonnensegel vom Prinzip her schon als Markise betrachten. Diese sind natürlich auch für größere Flächen gedacht, benötigen dann aber für den Aufbau mehr Platz, da man die Segel an vielen Punkten sichern muss, damit das Tuch gespannt werden kann.
Bei der Wahl des Tuches, mit dem eine Markise bespannt ist, sollte man darauf achten, für welchen Zweck die Markise gedacht ist. Wenn sie nur den einfachen Sonnenschutz gewähren soll, dann reicht ein normales Tuch aus Acryl aus. Eine Markise kann aber auch als Regenschutz verwendet werden. In solchen Fällen verwendet man bei starren Markisen PVC-Tücher. Bei einer Gelenkarmmarkise würde man Polyester verwenden, der mit PVC überzogen ist. Ob nun Sonnen- oder auch Regenschutz, eines sollte man immer beachten; die große Fläche einer Markise bietet bei Wind und starken Regen eine große Angriffsfläche. Daher empfiehlt es sich, bei solchen Witterungsverhältnissen die Markise einzufahren. So schützt man nicht nur die Markise sondern auch die Hauswand, an der sie befestigt ist, da durch die Hebelwirkung der großen Fläche enorme Kräfte auf die Hauswand wirken können. Wenn man all dies berücksichtigt, dann ist die Anschaffung einer Markise in jedem Fall eine gute Entscheidung.