Selbst wenn die Sitzflächen der Gartenmöbel aus Flechtgewebe bestehen: längeres Sitzen ist ohne Kissen unbequem. Und dem Rücken tut es gut, wenn keine harten Holzteile, Kunststoffkanten oder Eisenstangen drücken. Leider sind die meisten textilen Auflagen nicht wasserabweisend, so dass man sie am besten in eine Auflagenbox verstaut. Denn im Haus ist für den ganzen Stapel Sitzauflagen kein Platz in der Nähe der Balkontür, und auch das Gartenhäuschen verträgt die sperrigen Kissen nicht.
Da sich die Schaumstofffüllung der Kissen bei Regen voll saugt, ist es ohnehin besser, sie in einer Auflagenbox aufzubewahren, wenn sie nicht benutzt werden. Aber auch der morgendliche Tau hinterlässt auf den Kissen eine unangenehme Feuchtigkeitsschicht, da ist es besser, zum Frühstück draußen die Kissen rasch aus der Auflagenbox zu holen. Dazu sollten die Auflagenboxen in der direkten Nähe der Sitzgruppe stehen. Damit sie optisch zu den Gartenmöbeln passen, gibt es Auflagenboxen in den unterschiedlichsten Materialien und Farben – etwas Passendes wird sich immer finden.
Ansonsten greift man zu einer sehr aufwendigen Kissenkiste aus Teak oder Edelstahl, dann ist die Auflagenbox ein solitäres Gartenobjekt. Steht die Auflagenbox auf dem Balkon, kann sie im Winterhalbjahr auch als Kühlschrank für Getränkekisten, Kochtöpfe mit Inhalt oder Kuchen benutzt werden. Dann sollten man die Kissen ohnehin ins Haus holen.
Die Auflagenboxen sind nicht immer ganz regenfest, deshalb ist eine regelmäßige Kontrolle der Kissen wichtig, damit sie nicht schimmeln. Werden die Kissen längere Zeit nicht benutzt, sollten sie gelegentlich zum Lüften aus der Kiste genommen werden.